22-2170

Innovative Lösungen für das Fahrradparken in Eimsbüttel prüfen

Antrag

Sachverhalt

Der Bedarf an sicheren und platzsparenden Möglichkeiten für das Fahrradparken im Bezirk Eimsbüttel wächst kontinuierlich. Insbesondere in dicht besiedelten Quartieren führt das
Abstellen von Fahrrädern zunehmend zu Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum.

Bestehende Lösungen wie Fahrradbügel, Bike+Ride-Anlagen und Fahrradhäuschen stoßen dabei an ihre Grenzen. In Europa werden daher ergänzend neue Konzepte erprobt und
punktuell eingesetzt. Hierzu zählen automatisierte Fahrradparksysteme wie „Bikesafe“ in Deutschland sowie Systeme wie „VeloMinck“ und „FietsDock“ in den Niederlanden, bei denen Fahrräder platzsparend und teilweise automatisiert eingelagert werden. Daneben existieren großdimensionierte unterirdische Fahrradgaragen, etwa in Amsterdam, die mehrere tausend Fahrräder aufnehmen und so den öffentlichen Raum deutlich entlasten.

Im Kontext einer möglichen Bewerbung Hamburgs für die Olympischen und Paralympischen Spiele können innovative, flächeneffiziente und stadtverträgliche Mobilitätslösungen zusätzlich an Bedeutung gewinnen. Es erscheint daher sinnvoll zu prüfen, ob und inwieweit auch für den Bezirk Eimsbüttel entsprechende Lösungen für das Fahrradparken geeignet sein könnten.

Petitum/Beschluss

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten,

  1. eine Vertreterin bzw. einen Vertreter der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende in eine der nächsten Sitzungen des Mobilitätsausschusses einzuladen;
  2. in diesem Rahmen über den aktuellen Stand, Erfahrungen sowie mögliche
    Perspektiven innovativer, flächeneffizienter Lösungen für das Fahrradparken
    einschließlich automatisierter und ggf. unterirdischer Systeme berichten zu lassen;
  3. dabei auch den möglichen Beitrag solcher Systeme im Kontext einer möglichen
    Bewerbung Hamburgs für die Olympischen und Paralympischen Spiele darzustellen.


Matthias Blenski und CDU-Fraktion

Anhänge

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