22-2349

Hindernisse für Radfahrer auf der Bundesstraße

Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG

Sachverhalt

Kleine Anfrage nach § 24 BezVG des Mitglieds der Bezirksversammlung Eimsbüttel,
Harald Wellmann (AfD-Fraktion)
Titel: Hindernisse für Radfahrer auf der Bundesstraße
Fortlaufende. Nr.: 22-195

Eingangsdatum: 26.05.2026
Datum der Antwort: 04.06.2026

Das Bezirksamt Eimsbüttel beantwortet die Kleine Anfrage wie folgt:

Sachverhalt:

Der jüngst neu gestaltete Radweg an der Bundesstraße weist in Richtung Innenstadt drei kurze künstlich erhöhte Abschnitte auf, die die Fahrt unnötig erschweren. Diese Erhöhungen sind in zwei unterschiedlichen Bauweisen ausgeführt (siehe Fotos).

Es ist zu beobachten, dass viele Radfahrer die Hindernisse links auf der Straße umfahren, was den Zweck eines Radwegs bzw. Radfahrstreifens konterkariert.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:

  1. Zu welchem Zweck wurden diese Hindernisse erstellt? Bitte ggf. aufschlüsseln für die drei Standorte bzw. zwei Bauweisen.

Die sogenannten „Hindernisse“ sind Radweg-Aufleitungen und mussten aufgrund der vorhandenen Baumwurzeln hergestellt werden, damit eine durchgehende und gesicherte Radverkehrsführung ermöglicht werden kann.

Geplant war zunächst ein durchgängiger Radfahrstreifen, während der Ausführung wurde festgestellt, dass diese drei Bereiche stärker durchwurzelt waren. Eine Umsetzung der Planung in Asphalt hätte eine Fällung der Bäume erfordert, dies war nicht zulässig. An zwei Stellen war aufgrund der dortigen Wurzellage eine Bauweise mit reduzierter Tragschicht und TTE durchführbar. Im dritten Abschnitt war aufgrund der dortigen Wurzellage eine Pflasterbauweise möglich.

  1. Welche Mehrkosten sind für diese Hindernisse im Vergleich zu ebenerdiger Ausführung des Radstreifens auf Straßenniveau entstanden?

In den benannten Bereichen sind vorher Bauminseln gewesen. Statt des ursprünglich geplanten vollgebundenen Asphalt-Aufbaus wurde Pflaster bzw. TTE eingebaut. Die Bordkanten hätten auch in der ursprünglich geplanten Varianten neu gesetzt werden müssen. Die Bauweise hat darum keine nennenswerten Mehrkosten verursacht.

  1. Wurden gefährliche Situationen oder Unfälle unter Beteiligung von den Hindernissen ausweichenden Radfahrern erfasst? Wenn ja, wie viele und in welchem Zeitraum seit Fertigstellung des Radweges?

Keine Fälle beim BAE bekannt.

Universität

Bundesstraße-Kippingstraße

Bundesstraße Papendamm

Alle 3 Fotos wurden von der AfD-Fraktion erstellt.

Petitum/Beschluss

Beschluss: ohne

Anhänge

keine

Lokalisation Beta

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