Hindernisse für Radfahrer auf der Bundesstraße
Kleine Anfrage nach § 24 BezVG des Mitglieds der Bezirksversammlung Eimsbüttel,
Harald Wellmann (AfD-Fraktion)
Titel: Hindernisse für Radfahrer auf der Bundesstraße
Fortlaufende. Nr.: 22-195
Eingangsdatum: 26.05.2026
Datum der Antwort: 04.06.2026
Das Bezirksamt Eimsbüttel beantwortet die Kleine Anfrage wie folgt:
Sachverhalt:
Der jüngst neu gestaltete Radweg an der Bundesstraße weist in Richtung Innenstadt drei kurze künstlich erhöhte Abschnitte auf, die die Fahrt unnötig erschweren. Diese Erhöhungen sind in zwei unterschiedlichen Bauweisen ausgeführt (siehe Fotos).
Es ist zu beobachten, dass viele Radfahrer die Hindernisse links auf der Straße umfahren, was den Zweck eines Radwegs bzw. Radfahrstreifens konterkariert.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Die sogenannten „Hindernisse“ sind Radweg-Aufleitungen und mussten aufgrund der vorhandenen Baumwurzeln hergestellt werden, damit eine durchgehende und gesicherte Radverkehrsführung ermöglicht werden kann.
Geplant war zunächst ein durchgängiger Radfahrstreifen, während der Ausführung wurde festgestellt, dass diese drei Bereiche stärker durchwurzelt waren. Eine Umsetzung der Planung in Asphalt hätte eine Fällung der Bäume erfordert, dies war nicht zulässig. An zwei Stellen war aufgrund der dortigen Wurzellage eine Bauweise mit reduzierter Tragschicht und TTE durchführbar. Im dritten Abschnitt war aufgrund der dortigen Wurzellage eine Pflasterbauweise möglich.
In den benannten Bereichen sind vorher Bauminseln gewesen. Statt des ursprünglich geplanten vollgebundenen Asphalt-Aufbaus wurde Pflaster bzw. TTE eingebaut. Die Bordkanten hätten auch in der ursprünglich geplanten Varianten neu gesetzt werden müssen. Die Bauweise hat darum keine nennenswerten Mehrkosten verursacht.
Keine Fälle beim BAE bekannt.
Universität
Bundesstraße-Kippingstraße
Bundesstraße Papendamm
Alle 3 Fotos wurden von der AfD-Fraktion erstellt.
Beschluss: ohne
keine
Keine Orte erkannt.
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