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FabCity Hamburg – Sachstand und Perspektiven der OpenLabs für Eimsbüttel

Gemeinsamer Antrag

Sachverhalt

Hamburg wurde 2019 in das internationale FabCity-Netzwerk aufgenommen, 2020 folgte die Gründung des FabCity Hamburg e.V., der die verschiedenen Projektpartner miteinander vernetzt. Im Jahr 2021 startete zudem das DTEC-Projekt „FabCity Dezentrale digitale Produktion für die urbane Wertschöpfung“ mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2026. Federführend beteiligt ist in Hamburg die Helmut-Schmidt-Universität (HSU). Gefördert wird das Projekt über das „Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr.

Ziel des FabCity-Ansatzes ist es, urbane Produktion, Kreislaufwirtschaft und digitale Fertigung stärker lokal zu verankern. Langfristig wird unter anderem angestrebt, sogenannte OpenLabs bzw. FabLabs in den Stadtteilen aufzubauen, die als Orte für gemeinsames Arbeiten, Lernen und Produzieren dienen.

Vor dem Hintergrund der auslaufenden Projektlaufzeit stellt sich die Frage, welche Fortschritte bislang erzielt wurden und welche Perspektiven sich insbesondere für die Stadtteile und hier auch für Eimsbüttel ergeben.

Petitum/Beschluss

Beschluss:

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sachkundige Vertreter*innen der Helmut-Schmidt-Universität sowie des FabCity Hamburg e.V. in eine der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Wirtschaft, Digitales und Verbraucherschutz (WiDiV) einzuladen.

Diese werden gebeten, insbesondere

über den aktuellen Stand des Projekts zu berichten,

die bisherigen Entwicklungen und Erfahrungen darzustellen sowie

einen Ausblick auf die Zukunft des Projekts und die weitere Entwicklung der FabLabs (OpenLabs) zu geben.

Von besonderem Interesse ist dabei auch, welche Rolle Kooperationen mit lokalem Handwerk, Wirtschaft und Schulen spielen und welche konkreten Anknüpfungspunkte sich für den Bezirk Eimsbüttel ergeben.

Luise Rosemeier und GRÜNE-Fraktion
Nadine Regling-Armi und SPD-Fraktion

Anhänge

keine

Lokalisation Beta
Eimsbüttel

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