22-2100

Einrichtung eines Starterfonds Eimsbütteler Kulturwege

Beschlussempfehlung Ausschuss

Sachverhalt

Bisherige Beratungsfolge

am

TOP

Drs.-Nr.

Ergebnis

HaKuS
(Gemeinsamer Antrag der SPD- und Grüne-Fraktion

21.04.2026

12.2

22-1980

Die Drucksache wird einstimmig angenommen, bei Abwesenheit der Volt-Fraktion.

Mit der Drucksache 21-2232 wurde im August 2021 beschlossen, ein Konzept zur Erschließung des kulturellen Erbes im Bezirk Eimsbüttel für eine breite Öffentlichkeit zu erarbeiten. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob und in welchen Stadtteilen sog. Kulturpfade identifiziert und z.B. durch eine Beschilderung inklusive eines QR-Codes mit einem Link zu weiterführenden Informationen eingerichtet werden können und wie sichdurch einen „Eimsbütteler Kunst- und Kulturstadtplan“ Sehenswürdigkeiten wie Kunst im öffentlichen Raum sowie kulturell und historische relevante Orte erschließen lassen. Dabei sollen Informationen zu den Kulturorten möglichst niedrigschwellig und barrierearm zugänglich sein, insbesondere digital sowie mit der Möglichkkeit einer kontinuierlichen Erweiterung und Aktualisierung.

Eine Umsetzung des Projekts, welches in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel sowie Bürgerhäusern, Bürgervereinen und anderen interessierten Einrichtungen und unter Berücksichtigung von Erfahrungen in anderen Kommunen umgesetzt werden soll, steht noch aus. Vergleichbare Projekte gibt es in Hamburg bereits auf Stadtteilebene, zum Beispiel mit dem Geschichts- und Kulturpfad Othmarschen (https://geschichtspfad-othmarschen.stadtteilarchiv-ottensen.de/) und den Informationstafeln des Stadtteilarchivs Ottensen (https://qr.stadtteilarchiv-ottensen.de/). Kulturpfade durch einen ganzen Bezirk erfordern naturgemäß einen erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung beschließt, einen „Starterfonds Eimsbütteler Kulturwege“ einzurichten. In diesem Topf fließen zunächst die noch nicht ausgegebenen Finanzmittel aus den Geldern zur Förderung kultureller Projekte 2025 ein, hinzukommen bezirkliche Sondermittel bis zu einer Gesamthöhe von zunächst 20.000 Euro. Diese Finanzmittel dienen als Anschubfinanzierung für das mit der Drucksache 21-2232 beschlossene Kulturwege-Projekt.

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, in einer der nächsten Sitzungen des HaKuS vorzustellen, wie das Projekt weiter angegangen werden kann, mit dem Fokus, zunächst einzelne Kulturpunkte zu etablieren.

Anhänge

keine

Lokalisation Beta

Keine Orte erkannt.

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.