Einladung der Vertreter:innen der Kreisschüler:innenräte Eimsbüttel 1 & 2 zum Thema psychische Gesundheit von Schüler:innern
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus von Politik, Schulen und Fachöffentlichkeit gerückt. Viele Schüler:innen berichten von steigenden Belastungen durch Leistungsdruck, soziale Unsicherheiten, Nachwirkungen der Pandemie, familiäre Problemlagen sowie Zukunftsängste. Diese Entwicklungen wirken sich unmittelbar auf Lernfähigkeit, schulische Teilhabe und das soziale Miteinander aus.
Schulen stehen damit vor der Herausforderung, nicht nur Bildungsorte, sondern auch Schutz- und Lebensräume zu sein, in denen psychische Belastungen frühzeitig erkannt und Unterstützungsangebote vermittelt werden können. Schulsozialarbeit, schulpsychologische Dienste, Präventionsprogramme sowie eine sensible Schulkultur spielen hierbei eine zentrale Rolle.
Um diese Thematik nicht ausschließlich aus institutioneller Perspektive zu betrachten, ist es besonders wichtig, die Sichtweise der betroffenen Schüler:innen selbst einzubeziehen. Die Kreisschüler:innenräte Eimsbüttel 1 & 2 vertreten die Interessen der Schüler:innenschaft im Bezirk und verfügen über wertvolle Erfahrungen und Einschätzungen zu Belastungslagen, Unterstützungsbedarfen und möglichen Verbesserungen im schulischen Alltag.
Ein Austausch mit den Kreisschüler:innenräten bietet dem Ausschuss für Schule, Bildung und Integration die Möglichkeit, konkrete Problemlagen, Ansätze zur Stärkung der psychischen Gesundheit sowie Lücken in den Unterstützungsstrukturen aus erster Hand kennenzulernen. Der Austausch bietet eine wichtige Basis, um bestehende bezirkliche Maßnahmen und Strukturen in den Blick zu nehmen und bei Bedarf entsprechende politische Impulse zur Weiterentwicklung zu setzen.
Beschluss:
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die Kreisschüler:innenräte Eimsbüttel 1& Eimsbüttel 2 zu ersuchen, jeweils Vertreter:innen als Referent:innen in die Juni-Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Integration zu entsenden. Diese sollen berichten, wie sie die aktuelle Situation der psychischen Gesundheit von Schüler:innen im Bezirk wahrnehmen, welche zentralen Belastungsfaktoren sie erkennen, wo es aus ihrer Sicht funktionierende Unterstützungsangebote gibt, welche weiteren Unterstützungsangebote sie sich wünschen würden und welche Handlungsbedarfe sie sehen.
Der Jugendhilfeausschuss soll über den Termin informiert werden.
Simone Gastl und SPD-Fraktion Eimsbüttel
Juliane Papendorf, Rita Wolf und GRÜNE-Fraktion
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