Es sind keine Fragesteller anwesend.
Die Tagesordnung wird einvernehmlich genehmigt.
Frau Pelch begründet den Antrag mit einem Hinweis auf geführte Gespräche mit der Verwaltung, den BIDs und dem WSB sowie auf die noch vorhandene Messtechnik. Mit Messungen der Kundenfrequenz ließen sich der aktuelle Stand und künftige Änderungen als Entscheidungsgrundlage erfassen.
Herr Potthast stellt die Sinnhaftigkeit einer bloßen Frequenzmessung in Frage. Zu klären wäre, wer eine solche Erhebung durchführt, wer die Daten verarbeitet und interpretiert. Möglicherweise entsteht hier nur eine Datensammlung ohne Aussagekraft. Eine Darstellung der Kaufkraft der Kunden müsste auf einer breiteren statistischen Grundlage modelliert werden. Auch Kundenströme lassen sich durch Frequenzmessungen an einzelnen Stellen nicht darstellen.
Zudem entsprechen die noch vorhandenen Kameras nicht mehr der aktuellen Methodik. Seines Erachtens würde ein Zugriff auf Mobilfunkdaten einen erheblich höheren Erkenntnisgewinn ermöglichen, weil sich die Wege der Innenstadtbesucher nachvollziehen ließen.
Frau Pelch zeigt sich dafür offen, den Prüfauftrag im Hinblick auf eine Nutzung von Handydaten zu ergänzen.
Herr Gündogan präzisiert, dass Intention des Antrags zunächst eine Prüfung der Möglichkeiten ist. Die Frage, wann und durch wen welche Daten erhoben werden, kann anschließend geklärt werden.
Herr Potthast bezeichnet die Aufnahme der Mobilfunkdaten in den Prüfauftrag als pragmatische Lösung, da so geklärt werden kann, welche Methodik die verwertbarsten Ergebnisse liefert. Seine Fraktion sieht die reine Kundenfrequenzmessung kritisch.
Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Punkt a) des Petitums zunächst entscheidend sein wird. Alles Weitere schließt sich dem an.
Der Antrag wird einstimmig beschlossen. Der BV wird berichtet.
Frau Sandecki bittet um ein positives Votum, da die geplante Einladung der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation eine zeitnahe Fortsetzung der Vorbereitungen auf Grundlage des vorliegenden Konzepts erfordert.
Frau Pelch dankt für die rechtzeitige Vorlage. Sie bittet jedoch, die Bezirksversammlung als Mitorganisatorin in der Drucksache zu erwähnen. Das Petitum sollte wie folgt lauten:
Der Fachausschuss stimmt diesem Kurzkonzept zu und bittet die Verwaltung sowie die Lenkungsgruppe Wirtschaft, die Planungen auf dieser Grundlage fortzusetzen.
Der Fachausschuss stimmt dem so geänderten Beschlussvorschlag einstimmig zu.
Keine Wortbeiträge.
Es liegen keine Fragen vor.
Keine Wortbeiträge.
Der öffentliche Teil der Niederschrift wird einvernehmlich genehmigt.
Frau Sandecki gibt bekannt, dass sie zum 01.04.2026 in die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation wechseln wird. Sie wird dem Bezirk dennoch verbunden bleiben und bedankt sich für die Kooperation.
Der Vorsitzende dankt ihr im Namen der Fraktionen und der Ausschussmitglieder für die Zusammenarbeit.