22-0769.01

Wie ist der Sachstand bezüglich öffentlicher Trinkwasserstationen in Bergedorf?

Antwort

Sachverhalt

Kleine Anfrage

der BAbg. Zaum, Wegner und der CDU-Fraktion

Im März 2025 hatte die Bezirksversammlung einstimmig den Antrag „Wasser für alle in Bergedorf Ausreichende Versorgung mit Trinkwasser für alle Menschen“ (Drs. 22-280) beschlossen.

Die Verwaltung sollte prüfen, an welchen Orten in Bergedorf weitere Trinkwasserbrunnen errichtet werden können und welche Kosten pro Trinkwasserbrunnen entstehen würden. Bei der Bestimmung neuer Standorte sollen hochfrequentierten und besonders hitzeexponierten Standorte eine besondere Priorität haben. Weiterhin sollte die Verwaltung Gespräche mit potenziellen Orten von „Refill-Stationen“ in Bergedorf führen und eine Kampagne für die Gewinnung von weiteren „Refill-Stationen“ in Bergedorf erarbeiten.

Die Verwaltung sollte innerhalb von drei Monaten über die Ergebnisse der Prüfungen und Bemühungen berichten. Nunmehr ist ein Jahr vergangen und es wurde noch nicht berichtet.

Das Bezirksamt beantwortet die Fragen wie folgt:

  1. Wie ist der Sachstand bezüglich der Prüfung weiterer Standorte für Trinkwasserbrunnen?

Siehe Antwort zu Frage 2.

  1. Welche Standorte wurden als besonders hitzeexponiert erkannt?

Das Bezirksamt Bergedorf erstellt zurzeit mit Bundesfördermitteln ein Klimaanpassungskonzept für den Bezirk Bergedorf. Darin ist u.a. eine datenbasierte Ermittlung von sogenannten Hotspots, d.h. Flächen mit besonderer Hitzegefahr aufgrund lokaler Betroffenheit und möglichen Risiken für die dortige Bevölkerung und Ökosysteme, vorgesehen.

  1. Wie ist der Sachstand bezüglich der Prüfung über die Kosten pro Trinkbrunnen?

Eine überschlägige Kostenschätzung basierend auf Erfahrungswerten von Hamburg Wasser gibt Kosten in Höhe von rd. 40.000 Euro für Beschaffung und Installation pro Trinkbrunnen an. Dazu kommen jährliche Betriebskosten von gut 10.000 Euro.

  1. Hat die Verwaltung Gespräche mit möglichen Anbietern von Refill-Stationen geführt? Wenn ja, wann, mit wem und mit welchen Ergebnissen? Wenn nein, warum nicht?

Fehlanzeige. Im Umkreis von 350 Metern um den hochfrequentierten Bereich (Ausgangspunkt: Joh.-Adolf-Hasse-Platz) befinden sich acht registrierte Refill-Stationen.

https://refill-deutschland.de/karte/

  1. Bietet das Bezirksamt selbst mittlerweile weitere Refill-Möglichkeiten über die in Drs. 22-482.1 genannten an? Wenn ja, wo? Wenn nein, warum nicht?

Fehlanzeige. Aktuell ist die Einrichtung weiterer Refill-Stationen nicht vorgesehen. Geeignete Standorte werden jedoch fortlaufend geprüft, um das Angebot bei Bedarf ausbauen zu können.

  1. Hat das Bezirksamt zwischenzeitlich, wie in der Drs. 22-482.1 dargestellt, weitere geeignete eigene Refill-Standorte geprüft, um das Angebot ausbauen zu können? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht.

Fehlanzeige. Es gab es keine zwischenzeitlichen Standortzuwächse. Geeignete Standorte werden jedoch fortlaufend geprüft, um das Angebot bei Bedarf ausbauen zu können.

Petitum/Beschluss

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Anhänge

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