Wie ist der Sachstand bezüglich öffentlicher Trinkwasserstationen in Bergedorf?
Kleine Anfrage
der BAbg. Zaum, Wegner und der CDU-Fraktion
Im März 2025 hatte die Bezirksversammlung einstimmig den Antrag „Wasser für alle in Bergedorf – Ausreichende Versorgung mit Trinkwasser für alle Menschen“ (Drs. 22-280) beschlossen.
Die Verwaltung sollte prüfen, an welchen Orten in Bergedorf weitere Trinkwasserbrunnen errichtet werden können und welche Kosten pro Trinkwasserbrunnen entstehen würden. Bei der Bestimmung neuer Standorte sollen hochfrequentierten und besonders hitzeexponierten Standorte eine besondere Priorität haben. Weiterhin sollte die Verwaltung Gespräche mit potenziellen Orten von „Refill-Stationen“ in Bergedorf führen und eine Kampagne für die Gewinnung von weiteren „Refill-Stationen“ in Bergedorf erarbeiten.
Die Verwaltung sollte innerhalb von drei Monaten über die Ergebnisse der Prüfungen und Bemühungen berichten. Nunmehr ist ein Jahr vergangen und es wurde noch nicht berichtet.
Das Bezirksamt beantwortet die Fragen wie folgt:
Siehe Antwort zu Frage 2.
Das Bezirksamt Bergedorf erstellt zurzeit mit Bundesfördermitteln ein Klimaanpassungskonzept für den Bezirk Bergedorf. Darin ist u.a. eine datenbasierte Ermittlung von sogenannten Hotspots, d.h. Flächen mit besonderer Hitzegefahr aufgrund lokaler Betroffenheit und möglichen Risiken für die dortige Bevölkerung und Ökosysteme, vorgesehen.
Eine überschlägige Kostenschätzung basierend auf Erfahrungswerten von Hamburg Wasser gibt Kosten in Höhe von rd. 40.000 Euro für Beschaffung und Installation pro Trinkbrunnen an. Dazu kommen jährliche Betriebskosten von gut 10.000 Euro.
Fehlanzeige. Im Umkreis von 350 Metern um den hochfrequentierten Bereich (Ausgangspunkt: Joh.-Adolf-Hasse-Platz) befinden sich acht registrierte Refill-Stationen.
https://refill-deutschland.de/karte/
Fehlanzeige. Aktuell ist die Einrichtung weiterer Refill-Stationen nicht vorgesehen. Geeignete Standorte werden jedoch fortlaufend geprüft, um das Angebot bei Bedarf ausbauen zu können.
Fehlanzeige. Es gab es keine zwischenzeitlichen Standortzuwächse. Geeignete Standorte werden jedoch fortlaufend geprüft, um das Angebot bei Bedarf ausbauen zu können.
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