Wasser für alle in Bergedorf - Ausreichende Versorgung mit Trinkwasser für alle Menschen
Letzte Beratung: 27.03.2025 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 12.3
Antrag
der BAbg. Graßhoff, Feiler-Siegert, Cantay, Jobs - Fraktion DIE LINKE
Das ausreichende Trinken gehört zu den wichtigsten Selbstschutzmaßnahmen bei Hitzeauch beim Aufenthalt im öffentlichen Raum. Der Klimawandel schreitet voran und die Sommer, auch hier in Bergedorf, werden heißer. Dabei bringen Hitze und UV-Strahlung große Gefahren für die Menschen mit sich. In den Jahren 2018 bis 2020 starben etwa 19.000 Menschen in Deutschland an den Folgen von Hitze. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist die ausreichende Versorgung mitTrinkwasser für alle Menschen.
Für Bergedorf sieht die Lage allerdings prekär aus. Der öffentliche und freie Zugang zu Trinkwasser ist in Bergedorf weiterhin sehr eingeschränkt. Es gibt derzeit laut der„Kühle-Orte-Karte“ für Hamburg zwei Trinkbrunnen an öffentlichen Toiletten und neun „Refill-Stationen“ in Bergedorf.
In Hamburg sind im gesamtenStadtgebiet 53 Wasserspender für die Öffentlichkeit zugänglich. Dabei werden zehn Trinkwasserbrunnen von Hamburg Wasser und 43 Trinkbrunnen an öffentlichenToiletten von der Stadtreinigung Hamburg betrieben.
„Refill-Stationen“ erweitern das Trinkwasserangebot im öffentlichen Raum Hamburgsund bieten zusätzlich zu den bestehenden Trinkwasserspendern die Möglichkeit, sichin der Stadt während der Öffnungszeiten der jeweiligen Refill-Station kostenlosTrinkwasser in ein mitgebrachtes Gefäß abzufüllen. Geschäfte mit dem Refill-Aufkleber bieten kostenfreiesLeitungswasser für jedes mitgebrachte Trinkgefäß an.
Jeder Bezirk in Hamburg kann eigenverantwortlich Trinkwasserspender errichten und betreiben. Bergedorf sollte hier Vorbild werden und die kostenfreie Verfügbarkeit von Trinkwasser im öffentlichen Raum erhöhen. Es sollte daher das Netz anTrinkwasserspendern und “Refill-Stationen“ ausgebaut werden. Trinkwasserbrunnen und „Refill-Stationen“ müssen in Zukunft in Bergedorf noch zahlreicher und gleichmäßiger verteilt sein, um die kostenlose Versorgung von Trinkwasser zu gewährleisten.
Beschluss:
Die Bezirksversammlung möge beschließen:
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