Prüfung doppelstöckiger Fahrradabstellanlagen am Bahnhof Bergedorf - ergänzte Antragsteller
Letzte Beratung: 29.01.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 12.1
Antrag
der BAbg. Froh, Pelch, Capeletti, Garbers, Woller, Zaum und CDU-Fraktion
der BAbg. Roßborg, Petersen-Griem und SPD-Fraktion
der BAbg. Detmer, Brodbeck und Fraktion der GRÜNEN
Bereits seit Jahren, eigentlich seit Fertigstellung, wird die Bezirkspolitik von Bergedorferinnen und Bergedorfern immer wieder mit der ungenügenden Anzahl von frei zugänglichen Fahrradstellplätzen am Bergedorfer Bahnhof konfrontiert. Viele Anträge und Anfragen wurden seitdem zu dem Thema gestellt, richtig zufriedenstellend war die Situation aber bis heute nie. Durch unsere aktuelle Anfrage wurde nun die hohe Auslastung der vorhandenen Stellplätze nochmals bestätigt.
Auch wenn zwischenzeitlich einige Fahrradbügel am Bergedorfer Bahnhof aufgestellt wurden, reicht die Anzahl zu den Hauptzeiten kaum aus. Nun ist zu bedenken, dass in näherer Umgebung des Bergedorfer Bahnhofs mehrere 100 Wohnungen neu geplant oder schon im Bau sind. Zwangsläufig werden viele ÖPNV-Nutzer von dort mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren wollen. Es fragt sich, wo diese denn sicher vor Wind und Wetter, und natürlich auch Diebstahl, abgestellt werden könnten.
Will man wirklich erreichen, dass das Fahrrad genutzt und auch vom Auto auf das Fahrrad umgestiegen wird, müssen auch deutlich mehr attraktive überdachte Fahrradabstellplätze im nahen Umfeld der Eingänge der Bergedorfer- und Lohbrügger Seite geschaffen werden. Diesem Ziel steht entgegen, dass nach Antwort des Bezirksamts alle Flächen, die derzeit hierfür in Frage kommen, genutzt seien.
Es bedarf also alternativer Lösungen, z.B. indem nicht in die Breite, sondern in die Höhe gedacht wird. Wenn Fahrradbügel entfernt und durch überdachte, doppelstöckige Fahrradständer ersetzt würden, könnte wahrscheinlich eine signifikante Erhöhung der Stellplatzzahl erreicht werden. Dies funktioniert, und wird sehr gut angenommen, am Bahnhof Nettelnburg, auf der Neu-Allermöhe Seite.
Deshalb sollte die neue Fahrradbeauftragte vom Bezirksamt Bergedorf umgehend prüfen, ob im direkten Umfeld des Bergedorfer Bahnhofs neue doppelstöckige Fahrradabstellplätze eingerichtet werden können. Gleichzeitig sollte geprüft werden, wo Stellplätze für Lastenfahrräder, die es so noch nicht gibt, angeboten werden können.
Außerdem sollten erneute Gespräche mit der P&R-Gesellschaft, der BVM und dem Betreiber des Bergedorfer Fahrradparkhauses aufgenommen werden, wie und wo aus deren Sicht eine Erhöhung der Kapazitäten möglich ist.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten, die Fahrradbeauftragte des Bezirkes zu beauftragen,
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