22-0787

Notfall-Treffpunkte im Bezirk weiter ausbauen

Antrag

Letzte Beratung: 30.04.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 12.4

Sachverhalt

Antrag

der BAbg. Froh, Garbers, Pelch, Capeletti, Woller und Fraktion der CDU

Bereits 2021 hatte die CDU-Fraktion einen ähnlichen Antrag (Drs. 21-0994 - Notfall-Treffpunkte an Badeseen und in Grün- und Erholungsanlagen in den Vier- und Marschlanden einführen) gestellt, der einstimmig beschlossen wurde. Daraufhin wurde in Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und dem Bezirksamt Bergedorf einige Standorte an den Badeseen lokalisiert und entsprechende Schilder aufgestellt.

Von Rettungskräften in den Vier- und Marschlanden wird berichtet, dass diese Beschilderungen mit Notfall-Treffpunkten oft zu schnellen und erfolgreichen Einsätzen geführt haben. Eine Ausweitung an weiteren Orten, wo es keine genaue Ortsbezeichnung gibt, sollte unbedingt geprüft werden.

Hierzu fallen einem spontan Örtlichkeiten wie die Bikeports am Marschbahndamm, Spielplätze unddie BMX-Geländestrecke in Neu-Allermöhe ein, aber es gibt sicherlich weitere Örtlichkeiten, bei denen sich eine Prüfung anbietet.

Der damalige Antrag war eigentlich sinngemäß so angelegt, dass fortlaufend geprüft wird, wo weitere Schilder für einen schnellen Einsatz von Hilfs- und Rettungsmaßnahmen sinnvoll sind, um bei einem Notfall die genaue Örtlichkeit schnell zu lokalisieren. Es hat sich aber gezeigt, dass hierzu seit 2022 nichts mehr passiert ist, sodass der Auftrag an die Verwaltung erneuert werden muss.

Die Identifizierung weiterer Notfall-Treffpunkte sollte in Abstimmung mit dem örtlich zuständigen Polizeikommissariat 43, der FuRW 26, sowie den Freiwilligen Feuerwehren erfolgen. Auch sollte überlegt werden, wie die Öffentlichkeit hierbei einbezogen werden könnte.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung möge beschließen:

  1. Die Bezirksamtsleiterin prüft mit den verantwortlichen Führungskräften der örtlichen Polizei und Feuerwehr für den Bezirk Bergedorf, ob die Ausschilderung von Notfall-Treffpunkten an weiteren Standorten sinnvoll und gegeben erscheint, damit Einsatzörtlichkeiten bei einem Notfall in der jeweiligen Rettungsleitstelle schneller lokalisiert werden nnen.
  2. An den unter 1. identifizierten Standorten sollen möglichst umgehend die entsprechenden Schilder aufgestellt werden.
  3. Das Ergebnis der Prüfung und ggf. Umsetzung von weiteren Notfall-Treffpunkten ist dem V + I, unter Zuladung des Regionalausschuss, vorzustellen.
  4. Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten, dem V+I in einer der nächsten Sitzungen eine Aufstellung der bereits vorhandenen Notfall-Treffpunkte vorzulegen.
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