Vorrang für Busse, trotz Baustellen Dringlicher Antrag der SPD-Fraktion
In diesem Sommer werden die Knotenpunkte Ebertallee/Luruper Chaussee/Notkestraße (Ebertplatz) und Luruper Hauptstraße/Elbgaustraße/Rugenbarg umgebaut. Bei diesen Baumaßnahmen ist auf einer der wichtigsten Einfallsstraßen für Altona mit erheblichen Staus zu rechnen: Luruper Haupstraße – Luruper Chaussee – Bahrenfelder Chaussee.
Diese Staus werden auch die Metrolinien 1, 2, und 3 betreffen. Die Metrobusse 2 und 3 sind einer der wichtigsten Anbindungen von Osdorf und Lurup in die Stadt, da keine Schienenanbindung vorliegt. Ab Haltestelle Bahrenfeld Trabrennbahn ist auch die Metrobuslinie 1 betroffen, die Wohnquartiere westlich der S-Bahn S1 verbindet.
Damit es für die Bürgerinnen und Bürger auch während der Bauphase eine deutlich bessere Alternative ist vom privaten Individualverkehr auf den ÖPNV umzusteigen, müssen die Metrobusse weiterhin zuverlässig fahren. Wir halten es deshalb für sehr sinnvoll, dass während der Einrichtung und im Zeitraum des Bestehens der Baustelle stadteinwärts die rechte Fahrspur auf der Luruper Hauptstraße und Luruper Chaussee in eine Bus-/Taxispur umgewandelt wird. Stadtauswärts die rechte Fahrspur der Luruper Chaussee und Bahrenfelder Chaussee. Des Weiteren können Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr bei Stau auf dieser wichtigen Verkehrsachse die neue Busspur nutzen, um diesem auszuweichen und zügig zu ihren Einsatzorten zu gelangen.
Für die Metrobuslinie 1 fordern wir temporär für den beschriebenen Zeitraum, dass die Notkestraße nur für Anliegerinnen und Anlieger sowie Busse geöffnet wird. Die Metrobuslinie 1 wird dann in beide Richtungen über die Notkestraße geführt, damit das DESY jederzeit gut erreicht wird.
Sehr kurzzeitig nach Einrichtung der Maßnahmen ist zu prüfen, ob die Taktung der Metrobuslinien 1,2, und 3 erhöht werden muss, um die hoffentlich hohe Anzahl an Fahrgästen dennoch komfortabel zu transportieren. Nur durch zuverlässige und benutzerfreundliche Bedingungen kann der Transfer zum ÖPNV gelingen.
Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die Behörde für Inneres und Sport werden gem. § 27 BezVG gebeten:
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