QF Flüchtlingsbedingte Mehrbedarfe 2026 (QF II) Projektantrag Kunstkarawane Brücken in Altona: Kreativ vernetzt im Quartier Beschlussempfehlung des Amtes
Letzte Beratung: 03.03.2026 Sozialausschuss Ö 6
Mit dem Projekt „Kulturkarawane“ des Trägers why not Integration gGmbH soll mithilfe von Kreativtechniken (Siebdruck, Graffiti, Malen und Zeichnungen) für geflüchtete Kinder, Jugendliche, Familien und Alleinstehende ein Angebot geschaffen werden, das soziale Isolation vermindert und Begegnungen mit dem umliegenden Sozialraum ermöglicht. Um niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten zu den Menschen in den Wohnunterkünften zu erreichen, sollen die Angebote zunächst in den Wohnunterkünften selbst starten und in den späteren Terminen in Begegnungsstätten im Umfeld fortgeführt werden.
Im Vorwege der Antragstellung wurden seitens der Abteilung Integrierte Sozialplanung über die zuständigen Bereichsleitungen von Fördern & Wohnen ein Bedarf abgefragt, woraufhin mehrere Unterkünfte eine große Nachfrage zurückmeldeten.
Auf Grundlage dieser Rückmeldungen wurden im Bezirk Altona vier Wohnunterkünfte identifiziert, in denen ab Mitte April 2026 das Angebot mit je sieben Terminen starten kann.
Das Projekt „Kulturkarawane“ knüpft hierbei an Erfahrungen aus dem Bezirk Harburg an, wo dieses bereits mehrere Jahre durchgeführt wurde. Unter den Mitarbeitenden des Projektes befindet sich eine Kunsttherapeutin, ein Künstler, eine pädagogische Unterstützungskraft sowie eine weitere helfende Unterstützung mit ehemals selbst Fluchthintergrund.
Ziel des Projektes ist es, Begegnungen zwischen Bewohnenden der Wohnunterkünfte und Menschen aus dem jeweiligen Sozialraum zu ermöglichen und den Aufbau von persönlichen Netzwerken zu unterstützen. Ziel ist es zudem auch, Menschen mit Fluchthintergrund durch eine kreative Betätigung einen besseren Zugang zu sich selbst zu zeigen und damit zu einer seelischen Entlastung beizutragen. Mit der Beteiligung an einer Ausstellung schließt das Projekt ab.
Es werden Mittel in Höhe von 12.000 EUR für Honorarmittel sowie für Künstlerbedarf, Ausstellungsmaterialien und Verköstigung beantragt.
Da noch einige Modalitäten zu klären sind, liegt noch kein endgültiger Antrag vor, sodass die o.g. kalkulierten Mittel auf maximal 12.000 EUR befürwortet werden und ggf. angepasst werden.
Das Bezirksamt empfiehlt dem Sozialausschuss für das Angebot „Kunstkarawane – Brücken in Altona: kreativvernetzt im Quartier“ Mittel aus dem QF II flüchtlingsbedingte Mehrbedarfe in Höhe von bis zu 12.000 € zur Verfügung zu stellen. Im QFII 2026 sind noch Restmittel vorhanden.
Der Sozialausschuss wird um Zustimmung und Weiterleitung an den Haushaltsausschuss gebeten.
Antragsunterlagen (nicht-öffentlich)
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