Perspektiven für die Nachnutzung der ehemaligen Kinofläche im Othmarschen Park aktiv entwickeln Antrag der FDP-Fraktion
Die ehemalige Kinofläche im Othmarschen Park stellt aufgrund ihrer Größe, Lage und baulichen Struktur eine städtebaulich bedeutsame Entwicklungsfläche im Bezirk Altona dar. Der Standort ist gut erreichbar und in ein gemischt genutztes Umfeld eingebunden. Gleichzeitig steht die Fläche seit 2024 leer und umfasst eine erhebliche Nutzfläche.
Mit der Kleinen Anfrage „Perspektiven für die Nachnutzung der ehemaligen Kinofläche im Othmarschen Park“ (Drs. 22-2069) wurden die aktuelle Situation sowie mögliche Entwicklungsperspektiven thematisiert. Die Antworten des Bezirksamtes verdeutlichen, dass die Fläche weiterhin im privaten Eigentum liegt und die Entwicklung maßgeblich durch den Eigentümer gesteuert wird.
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Weiterentwicklung Hamburgs als Sport- und Bewegungsstadt, auch im Kontext einer möglichen Olympiabewerbung, rücken Flächen in den Fokus, die zusätzliche, niedrigschwellige und innovative Angebote für Bewegung, Freizeit und Gesundheit ermöglichen.
Die besondere bauliche Struktur der ehemaligen Kinofläche mit ihren großflächigen Raumzuschnitten eröffnet hierfür vielfältige Chancen. Gleichzeitig kann der Standort an die bereits vorhandenen Freizeit- und Sportnutzungen im Othmarschen Park anknüpfen und diese sinnvoll ergänzen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die bestehenden Möglichkeiten eines strukturierten Austauschs zu nutzen und gemeinsam mit relevanten Akteuren Perspektiven für eine Nachnutzung der Fläche zu entwickeln. Ziel ist es, einen offenen Dialog zu unterstützen, ohne in Eigentumsrechte einzugreifen, und damit einen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Standorts zu leisten.
Vor diesem Hintergrund beschließt die Bezirksversammlung gemäß § 19 BezVG:
Das Bezirksamt Altona, insbesondere die Abteilung Wirtschaftsförderung, wird gebeten,
Dabei ist zu berücksichtigen, dass
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
ohne
Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.